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Biogas aus landwirtschaftlichen Reststoffen

Egal ob Rinder- oder Schweinegülle, Geflügel- oder Pferdemist - all diese landwirtschaftlichen Reststoffe haben eins gemeinsam: sie eigenen sich hervorragend für die Vergärung in einer Biogasanlage. Denn in diesen Substraten steckt ein großes Energiepotential. Mit dem Bioerdgas, das aus der Gülle von 20 Rindern gewonnen wird, könnte man beispielsweise 1,5 Mal die Erde umrunden.

Eine Biogasanlage bietet für landwirtschaftliche Betriebe ein lukratives Nebeneinkommen. Substrate wie Gülle oder Mist sind oft ohnehin verfügbar und können durch die Vergärung noch gewinnbringend energetisch genutzt werden.

Werden Gülle und andere Wirtschaftsdünger zunächst in einer Biogasanlage vergoren und erst dann auf die Ackerflächen ausgebracht, hat das zusätzliche Vorteile. Die Geruchsbelästigung ist deutlich geringer und das Pflanzenverfügbarkeit der Nährstoffe wird deutlich erhöht.