International
Polens größte Biogasanlage kommt aus Bayern
Schmack Biogas AG treibt Internationalisierung voran
Der Einsatz erneuerbarer Energien ist in Polen mit großen Hoffnungen verbunden. Zurzeit konzentriert diese sich auf Gebiete mit intensiver Land- und Forstwirtschaft, wo Stroh, Heu und Holzreste in beträchtlicher Menge anfallen. Kurzum: Biomasse ist in Polen längst kein Fremdwort mehr.Die steigenden Energiekosten haben auch Polens traditionell von Stein- und Braunkohle dominierten Energiemarkt in Bewegung gebracht. Der polnische Energiemarkt setzt verstärkt auf erneuerbare Energien. Das Ziel der Regierung ist die Gewinnung von 10% des Gesamtenergiebedarfs durch erneuerbare Energieformen. Dafür ist bis zum Jahr 2010 ein Budget von über 3 Milliarden Euro geplant. Heute gehen die "Erneuerbaren" erste Schritte. Plantagen zum Anbau von Energiepflanzen müssen zwar in größerem Maß erst noch aufgebaut werden, doch der Bau einer Musteranlage zur Verarbeitung von Biomasse könnte durchaus ein lohnendes Geschäftsfeld sein. Vor diesem Hintergrund setzt die Schmack Biogas AG ihren strategischen Kurs der Internationalisierung und Errichtung von technologisch anspruchsvollen Großanlagen weiter fort. Im Herbst wird Schmack Biogas für die polnische Agrogaz, ein Jointventure der Regensburger Aufwind Schmack GmbH Neue Energien und Polenergia, einem polnischen Energieversorger, mit dem Bau der größten Kofermentationsanlage des Landes beginnen. Bereits im September 2008 soll die Anlage mit einer elektrischen Leistung von 2 MW fertig gestellt sein.
Für die Aufwind Schmack GmbH, Regensburg, ist die Anlage eine ausschlaggebende Referenz die die Türen auf den polnischen Markt öffnet. „Mit einer Anlage dieser Größenordnung setzten wir in Polen einen Meilenstein auf dem Markt der Regenerativen Energien und der nachhaltigen Abfallverwertung“ so Ferdinand Schmack, Geschäftsführer der Aufwind Schmack GmbH. Die Zusammenarbeit mit der Schmack Biogas AG steht dabei seit vielen Jahren auf soliden Füßen. „Unsere langjährige Zusammenarbeit mit Schmack Biogas basiert zum einen auf der umfangreichen Erfahrung des Unternehmens, zum anderen auf der Sicherheit, hier innovative und effiziente Technologien einzusetzen,“ versichert Ferdinand Schmack.
Die Biogasanlage in Polen wird technisch an eine bereits bestehende Bioethanolanlage angebunden sein, aus der die Reststoffe der Bioethanol-Herstellung als Haupteinsatzstoff für die Biogasproduktion bezogen werden. Neben dem produzierten Strom wird die Abwärme der Biogasanlage wiederum für die Bioethanolanlage genutzt.
Informationen über info@aufwind.com


